Der Einstieg in die erste Führungsrolle ist ein entscheidender Wendepunkt im Berufsleben. Wer neu in Führung, neu als Führungskraft oder jung in einer Führungsposition ist, erlebt einen tiefgreifenden Rollenwechsel. Dieser Übergang ist mehr als eine Positionsänderung – er ist ein psychologischer, sozialer und organisatorischer Transformationsprozess. Studien des Center for Creative Leadership zeigen, dass sich über 26 Prozent der neuen Führungskräfte nicht ausreichend vorbereitet fühlen, während rund 60 Prozent keinerlei Training erhalten. Das erklärt, warum gerade der Start in Führung zu Unsicherheit, Überforderung oder Fehlentscheidungen führen kann.
Ein zentraler kritischer Punkt ist der Wechsel vom Kollegen zur Führungskraft. Beziehungen verändern sich, Erwartungen steigen und Verantwortlichkeiten verschieben sich. Psychologisch handelt es sich um eine Identitätsveränderung: Die eigene Wirksamkeit entsteht nicht mehr durch operative Arbeit, sondern durch das Führen von Menschen, das Setzen klarer Prioritäten und das Schaffen produktiver Rahmenbedingungen. Dieser Rollenwechsel verursacht häufig innere Konflikte – zwischen dem vertrauten „Macher“ und der neuen Rolle als gestaltende*r Leader. Viele neue Führungskräfte halten deshalb am Operativen fest, greifen zu Mikromanagement oder scheuen sich, Aufgaben klar zu delegieren.
Hinzu kommt die kommunikative Herausforderung. Neue Führungskräfte müssen Erwartungen definieren, Feedback geben, Konflikte moderieren und mit emotionaler Intelligenz führen. Fehlt diese Klarheit, entstehen Unsicherheiten im Team, Vertrauensbrüche oder ineffiziente Arbeitsweisen. Psychologische Forschung zeigt, dass gerade die ersten 90 Tage darüber entscheiden, ob eine Führungskraft als kompetent, zuverlässig und teamorientiert wahrgenommen wird.
Ein weiterer Stolperstein ist die mentale Belastung. Neue oder junge Führungskräfte bewegen sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen Leistungsdruck, Orientierungslosigkeit und dem Anspruch, sowohl fachlich als auch menschlich zu überzeugen. Ohne Coaching, Mentoring oder Austausch mit erfahrenen Führungskräften entwickeln viele ineffektive Muster – wie Überkontrolle, Vermeidung von Entscheidungen oder fehlende emotionale Abgrenzung. Studien zur Selbstwirksamkeit belegen, dass solche Übergangsphasen besonders anfällig für Stress, Selbstzweifel und Überforderung sind.
Damit der Einstieg gelingt, sind drei Faktoren entscheidend. Erstens: ein klares Rollenverständnis. Führung bedeutet nicht, alles selbst zu erledigen, sondern die Voraussetzungen für Leistung zu schaffen. Delegation, Coaching und strategisches Denken stehen im Vordergrund. Zweitens: bewusst gestaltete Kommunikation. Dazu gehören transparente Ziele, regelmäßige Gespräche, aktives Zuhören und ein konstruktiver Umgang mit Feedback. Drittens: professionelle Unterstützung. Begleitung durch Coaching, Trainings zu Führungskompetenzen oder systemische Reflexionsprozesse verkürzt die Lernkurve erheblich und stabilisiert neue Führungskräfte in einer entscheidenden Phase.
Genau hier setzt Aventicon an. Als spezialisiertes Beratungsunternehmen unterstützt Aventicon neue und junge Führungskräfte bei der Rollenklärung, der Entwicklung eines wirksamen Führungsstils und dem Aufbau innerer Sicherheit. Durch individuelles Coaching, praxisnahe Trainings und systemische Reflexionen erhalten Führungskräfte Orientierung, Klarheit und konkrete Handlungskompetenzen. Aventicon fördert Selbstwirksamkeit, stärkt kommunikative Fähigkeiten und begleitet Führungspersonen dabei, frühzeitig ein gesundes und professionelles Führungsverständnis zu entwickeln.
Wer neu in Führung ist, muss sich dieser Herausforderung nicht allein stellen. Mit der richtigen Mischung aus Reflexion, Wissen, professioneller Begleitung und persönlicher Entwicklung kann aus Unsicherheit eine starke, authentische und nachhaltige Führungspersönlichkeit entstehen. Führung ist keine angeborene Eigenschaft – sie ist lernbar, gestaltbar und entwickelbar. Mit Aventicon gelingt dieser Weg strukturiert, reflektiert und professionell.
FAQ - Häufige Fragen für neue oder junge Führungskräfte:
Was ist die größte Herausforderung, wenn man neu in Führung ist?
Der Rollenwechsel vom Kollegen zur Führungskraft. Beziehungen verändern sich, Erwartungen steigen und die Identität als „Leader“ muss erst aufgebaut werden.
Warum fühlen sich viele neue Führungskräfte unsicher?
Fehlende Vorbereitung, mangelnde Führungskompetenzen, psychologische Unsicherheit und das Fehlen unterstützender Strukturen sind zentrale Gründe.
Wie kann man als neue Führungskraft Vertrauen aufbauen?
Durch klare Kommunikation, transparente Erwartungen, aktives Zuhören und konsequente Verlässlichkeit.
Warum ist Coaching für neue Führungskräfte sinnvoll?
Weil es typische Fehler verhindert, die Rolle klärt und den Einstieg deutlich beschleunigt. Coaching reduziert Unsicherheit und stärkt die Selbstwirksamkeit.
Wie unterstützt Aventicon neue Führungskräfte?
Durch Coaching, Trainings, systemische Prozessbegleitung und Reflexionsräume, die Führungskompetenz dauerhaft stärken.
Möchten Sie Ihren Einstieg in die Führungsrolle sicher, reflektiert und professionell gestalten?
Aventicon unterstützt neue und junge Führungskräfte mit Coaching, Trainings und individueller Begleitung.
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Quellenauswahl:
Center for Creative Leadership (CCL): Herausforderungen neuer Führungskräfte
Forbes Business Council: First-Time Manager Challenges
SHRM – Society for Human Resource Management: Training Needs for New Managers
FocusU: Leadership Development for New Managers
Apprenticeship College: Erfolgsfaktoren für neue Führungskräfte




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